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Es gibt nie 100%ige Sicherheit, und die Überschrift dieses Artikels ist schon sehr allgemein und klingt dennoch sehr umfangreich, aber
am Ende kommt es auf den User selbst an und wie du mit dem Internet umgehst. Um sicher und virenfrei zu surfen solltest
du auf jeden Fall diese 3 einfachen Regeln beachten und auch sonst weiterhin immer dein Hirn anschalten, ehe du auf einen
Link klickst der zweifelhaften Ursprungs ist und ehe du ein Programm ebenfalls zweifelhafter Herkunft ausführst, dann
bist du schon recht sicher...
Noch ausführlicher hat das Brian Krebs in seinem Security Blog beschrieben[1], diesen sehr guten Text findest du recht frei (aber
sachlich korrekt!) übersetzt hier drunter!
Diese Regel ist einfach die eine Grundregel!
Sehr sehr viele Bedrohungen, die dir online begegnen können, verlangen vom User eine Art der Interaktion, egal ob du einen Email Link anklicken
oder einen Email Anhang öffnen sollst oder gar eine spezielle Browsererweiterung installieren sollst. Sehr oft kommen diese Bedrohungen
als so genannte Scareware daher, die dem User Angst einjagen und ihr verunsichern und erschrecken sollen und dazu bewegen sollen einen Virenscanner zu installieren,
der alles andere als ein Virescanner ist. Oder du wirst zu einem Video weitergeleitet, dieses läuft aber nicht, dafür
sollst du einen speziellen Codec, Videoplayer oder eine Videoapp installieren. Dies ist natürlich nicht das, als das es angeboten wird, sondern
getarnte Schadsoftware.
Installiere dir nur Software oder Browser Addons, wenn du selbst danach gesucht hast! Und wenn du etwas installierst, lohnt sich der Aufwand,
die Herstellerseite zu besuchen. Download.com oder Softonic etc. behaupten, dass sie die von ihnen angebotenen Programme auf Schadsoftware
scannen, aber genauso wie du Reviews lesen und dir ein Bild von der Qualität machen solltest, ehe du etwas online kaufst, solltest du
die Software Reviews im Internet lesen, um sicher zu gehen, dass du bekommst, was du suchst.
Außerdem solltest du niemals auf emails antworten oder auf Links darin klicken, auch wenn sie noch so sehr wie von Facebook, Linkedin, Amazon,
Twitter oder deiner Bank oder von sonstigen Seiten, auf denen deine persönlichen Informationen gespeichert sind, aussehen. Lege dir lieber
gleich beim ersten Besuch dieser Seiten ein Lesezeichen an und surfe dann mit Hilfe des Bookmarks zu dieser Seite.
Das heißt; Halte sowohl das Betriebssystem aktuell und installiere die neuesten Patches und Updates, als
auch alle Software, die auf diesem Betriebssystem läuft. Wenn du mehr als ein Betriebssystem auf einem PC hast, so gilt dies
natürlich für alle vorhandenen OS!
Beliebte Angriffsziele von Menschen die dir Böses wollen sind vor allem
Java, Adobe PDF Reader, Flash und QuickTime. Halte diese auf dem neusten Stand, auch wenn Flash langsam von allen Browsern nicht mehr
unterstützt wird, dann bist du recht sicher. Für diese Programme gibt sehr oft Updates, eben weil diese Programme anfällig sind,
Sicherheitslücken aber auch schnell gepatcht werden.
Dies kann manchmal ganz schön nerven, wenn 2 kritische Updates in kurzer Zeit kommen, aber das Update der Software ist dann auch sehr
notwendig!
Einige dieser Programme melden sich, wenn sie merken, dass es ein Update gibt, manchmal melden sie sich auch erst wochen oder Monate
nachdem der Patch released wurde. Deshalb ist es wichtig immer nach Updates zu suchen. Machen die wenigsten, dafür gibt es Tools,
die das erledigen. Brian Krebs empfiehlt Personal Software Inspector oder FileHippo, ich finde die kostenlose Glary Utilities recht gut, jedem
das Seine, aber up to Date bleiben!
so schreibt Brian Krebs, der Autor der englischen Artikels, hinzufügen
möchte ich, dass JavaScript in deinem Browser auch bößwillig eingesetzt werden kann um dir zu schaden, aber auch direkt im Browser
deaktiviert werden kann.
Dazu gibt es No-Script Plugins für alle gängigen Browser, aber ganz normale Seiten funktionieren dann leider häufig nicht
mehr vollständig, da muss man eben zwischen Usability und Sicherheit abwägen, und Updates gibt es für JavaScript auch nicht,
aber nun hast du es immerhin schonmal gehört. Mit No-Script kann man auch mit Whitelist surfen, soll heißen alles wird geblockt, es sei denn
man vertraut der aktuellen Seite (die man oft besucht) und added sie zur Whitelist.
Ein vollgemüllter Computer läuft einfach langsam. Meisten liefern die Hersteller den Computer schon mit jeder
Menge Bloatware aus, die der normale User nicht ein einziges Mal verwendet. Dann installiert der User noch jede Menge Kram und Programme, die
er nur ein mal benutzt, über die Monate und Jahre sammelt sich da einiges an.
Viele Programme schreiben sich in den Autostart und verlangsamen
den Rechner beim Hochfahren ungemein und die wollen auch alle auf dem neusten Stand gehalten werden, was wiederum Zeit kostet.
Krebs verdammt nun noch den löchrigen Codehaufen Java als schlechtes Beispiel, den keiner braucht,
also einfach weg damit. Wenn du es danach doch noch dringend brauchst kannst du es ja wieder installieren. Wenn du Java für eine Anwendung brauchst
kannst du immernoch das immer wieder anfällige Java Browserplugin deaktivieren. Flash ist zum Glück in allen aktuellen Browsern deaktiviert
und wird langsam ausgekoppelt.
Letztes Update: 2017-12-18
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