|
|
Du hast also endlich eine komplette PNG Sequenz vorliegen (möglicherweiße mit der tollen Open Source Software
blender gerendert),
die du Problemlos in Adobe After Effects importieren kannst,
hast diese so weit bearbeitet,
dass deine Komposition so weit fertig ist, um ein richtig gutes Video zu werden,
du fügst das ganze an die Renderliste an und klickst
auf Rendern. Alles geht gut bis du auf einmal eine Fehlermeldung bekommst in der folgendes steht:
Adobe After Effects AEGP Plugin PNGIO-Audiounterstützung Bibliotheksfehler -
Too many IDAT's found
Bei mir kam diese Fehlermeldung, nachdem ich eine PNG Sequenz, die ich mit Blender gerendert hatte in After Effects
importiert hatte und rendern wollte. Da kann man nun vermuten, dass es an Blender liegt, und dass Blender fehlerhafte,
korrupte PNG Dateien erzeugt.
Kann man, muss man aber nicht, Blender ist Open Source und wird von vielen Entwicklern entwickelt, wenn die Bildausgabe
dieses Grafikprogramms fehlerhaft sein sollte, so fällt dies schnell auf und der Bug wird schnell gefixt. Weiterhin
benutzt Blender die seit Jahre bewährte Open Source Bibliothek libpng um eben das PNG Bild zu erstellen.
Irgendwas versteht die Software von Adobe da eben falsch an den von blender generierten PNG Bildern, meistens liegt
es an genau einem einzigen Bild aus einer ganzen Reihe, einer Bilderfolge, wie es bei Animationen eben schon mal
vorkommt. Was also tun?
Zum Glück ist After Effects recht offen beim Rendern, und verrät uns, bei welchem Frame AE gerade eben steckt,
und wenn es eben zu einem Fehler kommt, bleibt After Effects natürlich bei genau diesem Frame stehen. Ich habe das in dem
Bild hier drüber mal eben markiert, genau in der Mitte des Bildschirms siehst du die Framenummer, in diesem
Fall liegt es an Frame Nummer 25.
Dieses Bild ist
After Effects irgendwie nicht sympathisch, warum auch immer, vielleicht weil AE eine veraltet Version von libpng
verwendet oder weil alle Adobe Programmierer jedes Mal zu Vollmond ein kleines Kätzchen und
ne große Pommes essen, das entzieht sich
meiner Kenntnis. Jetzt navigierst du eben in den Ordner, in dem deine
Bilderfolge liegt und suchst dir genau diesen Frame heraus.
Dann öffnest du diesen mit Photoshop, machst nichts weiter, als die
Datei unverändert (du willst ja auch nichts an den Bildinformationen des Quellbilds ändern, sondern,
dass der Video Render Vorgang mit genau diesem unveräderten Bild als ein Frame von vielen funktioniert)
unter selbem Dateinamen
zu speichern. Du überschreibst die Datei also mit sich selbst. Scheinbar verwendet Photoshop eine andere
Bibliothek um das PNG Format zu schreiben, und dieses Format ist Aftereffects um einiges sympathischer,
als die aktuellste Version der beliebtesten PNG Bibliothek. Jedenfalls, wenn du
jetzt das Footage neu lädst (Rechtsklick auf die Quelle bei den AE Sources > Footage neu laden) und
nochmal in die Renderqueue gibst klappt das ganze auf einmal wieder.
MEHR ADOBE AFTER EFFECTS FAQs
Letztes Update: 2019-02-15
|